Der Pferdezucht - Blog Teil 4: Die Entwurmung des Fohlens

Besonders während der Weidesaison lauert im saftigen Gras eine Gefahr für Pferde: Mit der Aufnahme des Grases können Parasiten wie Würmer, deren Eier und deren Larven aufgenommen werden, die dann im Körper ihres Wirtes leben und sich dort vermehren, was zu einer ernstzunehmenden Erkrankung wie Kolik führen kann, die mitunter tödlich enden kann. Jedoch können die Parasiten nicht ausschließlich über das Gras, sondern auch über die Milch, die Schleimhaut oder die Haut aufgenommen werden. Verschiedene Wurmarten mit unterschiedlichen Wegen in den Körper des Pferdes können unterschiedliche Organe des Pferdes bewohnen, am häufigsten ist jedoch der Darm betroffen. 

Einen Wurmbefall kann man beispielsweise daran erkennen, dass Pferde geschwächt und trotz ausreichender Futtermenge mager sind. Sowohl Durchfall als auch Verstopfung können Hinweise sein. Ebenso kann ein stumpfes Fell zu den Anzeichen eines Wurmbefalls gehören. Bei Fieber ist der Parasitenbefall häufig schon weit fortgeschritten.

Um den Wurmbefall zu verhindern, ist es wichtig, regelmäßig den gesamten Pferdebestand zu entwurmen. 

Unsere Fohlen entwurmen wir daher bis zum dritten Lebensmonat alle zwei Wochen und ab dem vierten Monat alle vier Wochen abwechselnd mit den Wirkstoffen Fenbendazol und Pyrantel. 

Die Jungpferde und Zuchtstuten werden in einem anderen Schema entwurmt, das wir in den nächsten Wochen im Blog vorstellen werden.